Jugend trainiert für Olympia 2013

 

Drei Athleten des Ruderclubs Möve haben sich für das Finale von "Jugend trainiert für Olympia" qualifiziert: Wiebke Hanack als Schlagfrau im Rennvierer mit Steuermann, ebenso wie im Gig-Doppelvierer mit Steuermann. Emma Samek im Rennvierer, sowie Morris Rayer im Rennvierer.

Die drei Ruderer der Möve belegten in ihren Booten jeweils den ersten Platz beim Landesfinale im nordhessischen Kassel. Zuvor hatten sie sich in den Vorläufen am Samstag für die verschiedenen Finals qualifiziert. Sie werden nun im September in Berlin beim Bundesfinale antreten und dort für ihre jeweiligen Schulen auf Medaillenjagd gehen.

Wiebke Hanack startete für die Otto-Hahn-Schule gemeinsam mit Lena-Maria Seuffert und Lydia-Larissa Fischer, und zwar sowohl im Renn- als auch im Gig-Boot. Die drei starken Vereinsruderinnen hatten sich als Vierte den Ruder-Neuling Monique Richter ins Boot geholt, eine Triathletin, die auch für das Rudern ein erstaunliches Talent zeigte. Trotz der durch das Hochwasser schwierigen Trainingsverhältnisse im Juni und den wenigen Trainingseinheiten gelang es dem Team, die Konkurrenz in Kassel in beiden Bootsklassen hinter sich zu lassen.

JtfO-KasselSchon am Samstag hatten die OHS'ler gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen war und gewannen ihre jeweiligen Vorläufe. Am Sonntag mussten sie sich im Finale des Rennboots dann mit den Booten aus Weilburg, Limburg und vor allem der Karl-Rehbein-Schule messen. In einem spannenden Finish gelang es den OHS'lerinnen mit Steuermann Christian Mentzer im Ziel einen Luftkasten vor der KRS einzufahren. Im nur eine Stunde später angesetzten Gigboot-Finale zog das Quartett dann überzeugend vom Start weg an die Spitze und kam – diesmal gesteuert von Karl-Ole Mitwollen - mit zwei Längen Vorsprung vor der Konkurrenz ins Ziel. Zweite wurden auch hier die Ruderinnen der KRS. Trainer Florian Bauer (HRG) hat nun die Wahl, sein Team entweder im Renn- oder im Gigboot beim Bundesfinale im September in Berlin an den Start zu schicken.

Doch auch Morris Rayer vertrat die Möve-Farben mehr als würdig, indem er sich im Boot der Karl-Rehbein-Schule als Hessischer Landessieger für das Bundesfinale qualifizierte. Nach einer Bronzemedallie im Gig-Boot gelang es der Mannschaft um Schlagmann Morris Rayer mit den Hanauer Ruderern Johannes Lotz (HRG), Felix Steinmetz und Malte Forchel (beide Hassia), sich vom Start weg durch hohe Schlagzahl vor die anderen Mannschaften zu legen und die Führung bis ins Ziel nicht mehr abzugeben.

Aus der U15-Abteilung der Möve waren Emma Samek und Lisa Holbrook am Start.

Der Vierer mit Emma Samek, Shirin Dragusha, Johanna Herget, Merve Öge und Steuerfrau Nastassja Becker (alle Hassia) war ungeschlagen durch die Vorentscheidungen gekommen und ließ auch im Finale nichts anbrennen. Bereits nach 400 geruderten Metern war klar, dass diese Mannschaft nicht mehr einzuholen war. Somit holte sich Samek als dritte Mövianerin die Qualifikation für das Bundesfinale. Lisa Holbrook und ihre Zweierpartnerin Kristina Kranken (Hassia) erreichten einen guten dritten Platz.

Somit stellten die Großauheimer Sportler erneut ihre Qualitäten unter Beweis und machten deutlich, dass sie einen erheblichen Anteil an der Stärke der Hanauer Schulboote haben.

 

 

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