Ergocup Kettwig 2013

Beim diesjährigen Finale der Deutschen Indoor Rowing Serie in Essen-Kettwig war es erneut die junge Mövianerin Emma Samek, die die Clubfarben würdig vertrat und einen souveränen Sieg an den Main holte.

Ergocup_KettwigZuvor beherrschte sie ihre Konkurrentinnen bereits bei den Wettkämpfen in Frankfurt und Ludwigshafen und konnte sich auch schon im Vorjahr in Kettwig das begehrte Siegershirt anziehen.

Daher konnte sie mit viel Selbstbewusstsein an den Start gehen und muss sich mit ihrer, seit Jahren im süddeutschen Raum herausragenden, Physis nicht verstecken. Trotz allem war die Nervosität vor dem Startsignal groß, da gerade die Veranstaltung in Kettwig für Überraschungen und Spitzenleistungen bekannt ist. Im ersten von zwei Läufen gestartet, zeigte Samek jedoch ein kontrolliertes Rennen, nach dem sie sich bereits in der Startphase an die Spitze schieben konnte und diese mit einem beherzten Endspurt verteidigen konnte. Zu keiner Zeit konnten ihr die Gegnerinnen gefährlich werden, so dass auch der Kommentator voll des Lobes war: „Das ist das Rennen der Emma Samek!“

Mit der erreichten Zeit von 3:41,8 über 1000m distanzierte die Großauheimerin den Rest des Feldes mit über 10 Sekunden. Während der zweite Lauf unterwegs war, hieß es Daumen drücken, dass keine Starterin ihre Bestzeit unterbieten würde. Einzig die Essenerin Carolin Sahlmann kam mit 3:45,5 an das Niveau von Samek heran, so dass sich die Großauheimerin erleichtert über den Gesamtsieg freuen konnte. Zufrieden und erschöpft nahm Samek Urkunde und Preis entgegen und bleibt somit in ihrer bisherigen Karriere bei sechs Ergometer-Wettkämpfen ungeschlagen. Eine Reihe, die in der kommenden Rudersaison hoffentlich nicht abreißen mag und an die Samek auch als kommende Juniorenruderin anknöpfen möchte.

Die verbliebene Möve-Mannschaft musste sich jedoch mit der Zuschauerrolle zufrieden geben. Seit mehreren Wochen ist die Juniorentruppe durch Verletzungen und Krankheiten gebeutelt, sodass auch Wiebke Hanack, bis Kettwig als Ranglistenzweite geführte, nicht antreten konnte. Nach der letzten Station der Indoor Serie fand sie sich jedoch trotzdem auf Platz 6 bei 70 Starterinnen wieder. Ansonsten ordneten sich die die Großauheimer Ruderer vermehrt im Mittelfeld der nationalen Rangliste ein, für die in diesem Jahr 1500 Ruderer die virtuelle Wettkampfstrecke zurücklegten und dabei Station in Frankfurt, Berlin, Lübeck, Ludwigshafen und Essen machten.

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