Regatta Heidelberg 2019

Heidelberg 2019Der ursprüngliche Plan war: hinfahren - Achter gewinnen und wieder heimfahren, aber wir meldeten dann doch noch ein paar weitere Rennen, damit sich der Aufwand lohnt.

Der Besuch der Heidelberger Regatta war für alle etwas Neues, da noch keiner von uns, egal welchen Alters, zuvor dort gerudert war. Nachdem der Tag bis 16 Uhr sommerlich war, gab es anschließend Regattaabbruch wegen Gewitters und nachfolgend blieb es regnerisch. Samstag um 20.20 Uhr war der Vorlauf im Sprintachter angesetzt, den die Mannschaft mit Marian Dieguez-Laukamp (Stm), Alex Wenzel, Konstantin Wenzel, Frank Arnold(HRG), Andreas Thiem, Daniel Thiem, Felix Peiffer, Roman Klein und Peter Halama, allesamt Masters (früher: „Altherren“) bis auf einen, im aufgewühlten Neckarwasser souverän für sich entscheiden konnte. Von den 7 gemeldeten Mannschaften, u.a. aus Holland, erreichten 4 das Finale, welches der Grossauheimer Achter vor Erlangen, dem Bundesliga-Achter aus Mainz und Stuttgart-Cannstatt gewann und einen Ehrenpreis in Begleitung eines Schecks über 450.-€ in Empfang nehmen konnte.

Samstag und Sonntag startete Konstantin Wenzel mit Partner Victor (FRG Borussia) im Lgw. Männer Doppelzweier und erreichte jeweils einen guten 2.Platz im 3 bzw. 4 Boote-Feld über die auf Regatten selten angebotene 1500m Strecke und am zweiten Tag mit Remig Halama und Philipp (FRG Borussia) einen 3.Platz als leichte Mannschaft im schweren Doppelvierer.

Sonntags reiste der Masters-Frauen Vierer Birgit Wrede, Stefanie Thum, Christina Haus und Manuela Damm (WSV Bürgel) an, um gegen die starke Konkurrenz in verschiedenen Kombinationen über die 1000m anzutreten, die Resultate fielen hier recht gemischt aus: der Doppelzweier Christina Haus/Manuela Damm musste sich geschlagen geben, der Doppelvierer gewann souverän und der Mix-Doppelzweier Birgit Wrede/Peter Halama ebenfalls mit mehreren Längen , nachdem es über die erste Streckenhälfte zunächst gar nicht nach Sieg aussah. Kurios und in Auheim undenkbar: Der Masters Mix-Vierer (5 Boote) fiel nach ordentlichem Warmfahren und langem Warten vor dem Start aus, weil die Schifffahrtstraße pünktlich freigegeben werden musste. Schifffahrt war allerdings nicht vorhanden. Wem, wenn weder Ruderern noch Zuschauern Mastersrennen mit Zeitvorsprung von mehr als 30sec ( z.B. MixDoppelzweier Altersklasse I (75 Jahre) startet 39sec vor D (50 Jahre) ) Spaß machen sollen, konnte in Heidelberg nicht geklärt werden. Das Thema schürt aber Hoffnungen auf einen sportlichen Lebensabend.

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