Wanderfahrt 2014

 

Schon am Donnerstagabend haben Gilbert, Klaus, Barbara, Werner, Christine, Georg, Jan, Irmgard, Michael und Bernd in Großauheim die Boote verladen, bevor ein Gewitter aufgezogen ist. Am Freitag, den 11.07. haben wir uns dann um 8 Uhr am Bootshaus getroffen um zur Wanderfahrt aufzubrechen. Gilbert steuerte den Mannschaftsbus mit zwei Booten auf dem Anhänger nach Wertheim. In Wertheim angekommen haben wir uns am Bootshaus der RG mit einem kleinen Sektfrühstück für die bevorstehende Aufgabe gestärkt. Dieses wurde von Barbara und Werner organisiert.

WanderfahrtUm 11 Uhr ging es dann auf's Wasser. An der ersten Staustufe in Faulbach konnten wir uns mit einer Bootsschleuse mit Fischtreppe vertraut machen. Da passte immer nur ein Boot hinein, was die ganze Sache etwas hinausgezögert hat. Trotzdem haben wir gegen 13 Uhr in Dorfprozelten zum Mittagessen angelegt. Im Biergarten des Gasthauses am Main war für Leib und Seele bestens gesorgt. Beim Ablegen haben wir einen Paddelhaken am Ufer liegen lassen. Dies hatten wir schnell gemerkt und durch einen hilfsbereiten Radfahrer wieder gefunden. Irmgard hat bis Miltenberg zum ersten Mal gesteuert und uns gut durch die Schleuse in Freudenberg gelotst. Wir hatten ein gutes Tempo drauf, so dass wir zwischendurch eine Pause einlegen konnten. Kurz vor 18 Uhr hatten wir unser Tagesziel Miltenberg erreicht.

Die Boote am dortigen RC abgelegt, mussten wir mit Gepäck über die alte Mainbrücke zum Gasthaus „Brauereikeller“ laufen, in dem wir Quartier bezogen. Später sind wir durch die Altstadt Miltenbergs geschlendert und im „Riesen“ (ältestes Gasthaus Deutschlands) eingekehrt. Dort hat es uns allen gut gefallen. Zum Abschluss des schönen Tages gab es für alle noch ein Eis, das wir uns auch eindeutig verdient hatten.

Am Samstag ging es nach einem guten Frühstück um 9 Uhr aufs Wasser. Bernd durfte die Frei III bis zur Schleuse Kleinheubach steuern. Die Sonne hat sich am Vormittag noch zurückgehalten, auch die Regenjacke kam zum Einsatz. Die nächste Bootsschleuse Klingenberg-Trennfurt war wegen Bauarbeiten gesperrt. Durch die Schiffsschleuse zu kommen war nicht so einfach und hat seine Zeit gedauert, da durch die Automatisierung die Staustufe nicht mehr besetzt war. Das Passieren der Schiffsschleuse war schon ein kleines Abenteuer. Zu Mittag waren wir dann in Obernburg. Das Ufer war sehr steinig, weshalb das Anlegen nicht so leicht war. Viel Auswahl zum Einkehren gab es nicht. Welches Lokal hat schon am Samstagmittag geöffnet?! So haben wir eine türkische Gaststätte angesteuert, wo wir dann etwas Leckeres zu Essen bekamen. Gemütlich ruderten wir dann nach Aschaffenburg weiter. Die Sonne zeigte sich wieder mehr. Schon vor 18 Uhr haben wir in Aschaffenburg angelegt. Der Weg bis zum „Wilden Mann“, wo wir übernachteten, zog sich leider in die Länge und das nach einem anstrengenden Rudertag. Am Abend haben wir Aschaffenburg erkundet und sind natürlich im „Schlappeseppel“ eingekehrt. Zum Abschluss gab es noch mal ein leckeres Eis, man gönnt sich ja sonst nichts.

Am Sonntag starteten wir dann zur letzten Etappe. Aufgestanden sind wir mit Regen. Mal schauen, was der Tag uns bringt. Nach dem Frühstück lichtete sich die Wolkendecke und wir haben gegen 9:30 Uhr bei trockenem (!) Wetter abgelegt. Der nächste Regenschauer ließ aber leider nicht lange auf sich warten. Mit Regen erreichten wir dann auch die Schleuse in Keinostheim. Diese ist außergewöhnlich hoch und aus dem Boot heraus schon beeindruckend. An der alten Schleuse in Großwelzheim, heute Bootshafen, haben wir Mittagspause im Vereinshaus der WSS Seligenstadt gemacht. Die Getränke dort waren sehr gut gekühlt, Gilbert's Bier kam halb gefroren aus der Flasche. Bei heißem Wetter wäre das prima gewesen. Ansonsten gab es kleine Speisen, sowie Kaffee und Kuchen. Zurück ging es dann auf teilweise gewohnter Strecke. Fast am Ziel, mussten wir unter der Limesbrücke noch einen Zwischenstopp einlegen, da es wie aus Eimern geschüttet hat. In Großauheim angekommen wurden die Boote wieder auf Vordermann gebracht.

Herzlichen Dank an die Organisatoren. Allen Teilnehmern hat es viel Spaß gemacht, es war eine tolle Fahrt.

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