Bundeswettbewerb 2014

Am vergangenen Wochenende fand der Bundeswettbewerb der Jungen und Mädchen im Rudern auf dem Kalksee in Rüdersdorf bei Berlin statt. Dabei zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und bescherte allen Sportlern sehr sonnige und heiße Wettkampftage.

Bereits auf dem Landesentscheid in Kassel haben sich vom Ruderclub „Möve“ drei Sportlerinnen in zwei Booten für den größten Rudersportwettkampf der Kinderruderer in Deutschland, gleichzusetzen mit der Deutschen Meisterschaft im Kinderrudern, qualifiziert.

BundeswettbewerbIm Mädchen Einer der 14 Jährigen ging Lisa Holbrook an den Start. Das zweite Boot bildeten die Ruderneulinge Aliah Mereu und Penelope Krämer, die im Mädchen Doppelzweier der 12/13 Jährigen starteten.

Holbrook bestätigte sogleich in ihrem ersten Rennen am Freitag ihre guten Leistungen der vergangenen Regatten und sicherte sich trotz einigen Schwierigkeiten beim Überholen eines langsameren Bootes die Goldmedaille in ihrer Bootsklasse. Holbrook wurde also mit demTitel der Bundessiegerin über die 3000m-Langstrecke im Mädchen Einer der 14 Jährigen geehrt und setzt somit die Siegesserie des Ruderclub „Möve der letzten Jahre im Kinderrudern fort.

Bei der Siegerehrung der 3000m-Langstrecke erhielt sie neben der Goldmedaille noch eine Einladung zu einem Talentlehrgang der Deutschen Ruderjugend. Diese Einladung erhalten ausschließlich die schnellsten Kinderruderer aus ganz Deutschland und beinhaltet ein einwöchiges Trainingslager in Ratzeburg. In ganz Hessen erhielten lediglich zwei Boote (darunter Holbrook) die Einladung zum Talentlehrgang in Ratzeburg.

Durch ihre erstklassige Platzierung in ihrer Bootsklasse startete Holbrook am Sonntag im A-Finale der sechs schnellsten Einerfahrerinnen in Deutschland.  Aufgrund von einigen Steuerschwierigkeiten während des Rennens belegte sie in diesem Rennen einen zufriedenstellenden 4. Platz, womit sie sich auch auf der 1000m-Strecke zu den schnellsten Einerruderinnen Deutschlands zählen kann.

Das zweite Boot des Ruderclub „Möve“ war mit zwei Ruderneulingen besetzt, welche beide erst seit rund drei Monaten aktiv im Boot sitzen. Aus diesem Grund war es ohnehin herausragend, dass sich die beiden Ruderinnen für den Bundeswettbewerb qualifiziert haben. Während der beiden Rennen wurde jedoch deutlich, dass es beiden Ruderinnen noch an der nötigen Erfahrung fehlt, um ganz vorne mitmischen zu können. Allerdings konnten die beiden Mädchen wichtige und extrem wertvolle Erfahrungen auf dem Bundeswettbewerb in Rüdersdorf sammeln, die sie in ihrer weiteren Ruderkarriere voranbringen werden.

Alles in allem ist Trainerin Melinda Rehner äußerst zufrieden mit den Leistungen ihrer Sportler und kann nach der anstrengenden Wettkampfsaison in die wohlverdiente Sommerpause starten.

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