Regatta Hamburg 2014

 

In jedem Jahr dient die große Internationale Hamburger Junioren Regatta Anfang Juni als letzter Test für die dieses Jahr auf dem Brandenburger Beetzsee stattfindenden deutschen Jugendmeisterschaften. Anhand der Ergebnisse entscheiden die Trainer, in welcher Bootsklasse die Sportler die besten Aussichten für die Finalläufe der Meisterschaften haben. Die Großauheimer Juniorinnen zeigten hierbei ihre besten Leistungen in der bisherigen Saison.

HamburgDurch einen souveränen zweiten Platz im ungesetzten Lauf am Samstag sicherte sich der hessische Auswahldoppelvierer mit den Möve-Ruderinnen Wiebke Hanack und Iris Slaghuis einen Startplatz im Finale der sechs schnellsten Großboote. Mit großer kämpferischer Leistung in einem packenden Finish erruderte die Renngemeinschaft aus Großauheim, Hanau und Offenbach einen guten vierten Platz mit geringem Abstand zum Drittplatzierten. So dicht an einer möglichen Medaillenplatzierung war die Mannschaft in der Saison noch nicht gewesen. Das Resultat bestärkt nun die Entscheidung im Hinblick auf die Meisterschaften, alles auf eine Karte zu setzen und die Kräfte im Doppelvierer zu bündeln, um einen weiteren Schritt nach vorne zu machen.

Eine souveräne Leistung lieferte erneut der Doppelzweier mit Hanack und Slaghuis ab. Nach einem etwas verpatzten Rennen am Samstag, konnte der zweite Lauf am Sonntag kontrolliert gewonnen werden. Mit dem 7. Platz in der Endabrechnung wird hier aber die Entscheidung für den Doppelvierer bestärkt.

Parallel zur Hamburger Regatta wurde der neu formierte Doppelzweier mit der Auheimerin Emma Samek und ihrer Wetzlarer Parterin bei der Gießener Pfingstregatta in Ruhe auf die Meisterschaften vorbereitet. Neben drei souveränen Siegen absolvierte die Mannschaft dort täglich zwei Trainingseinheiten und wird eine Woche vor den Meisterschaften, gemeinsam mit dem hessischen Doppelvierer, diese ganz gezielt auf der Münchener Olympia-Regattastrecke vorbereiten. Dort holen sich beide Boote unter Wettkampfbedingungen den letzten Schliff, um in Brandenburg die Großauheimer Farben und den Hessischen Ruderverband bestmöglich zu vertreten. Über Vor- und Zwischenläufe wollen sich beide Boote jedoch erstmal für das erste Finale qualifizieren, um dann dort über sich hinauswachsen und die aufsteigende Formkurve zu bestätigen.

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