Regatta München 2014

 

Nach dem Saisonauftakt in Mannheim starteten die jungen Leistungssportler der Möve bei der internationalen Junioren Regatta in München. Die ehemalige olympische Regattaanlage wurde am Wochenende des 10./11.05. zum Ruder-Mekka des nationalen und internationalen  Leistungssports. Neben Sportlern aus dem gesamten Bundesgebiet waren auch Ruderer und Ruderinnen aus Großbritanien, Frankreich, Tschechien, Kroatien und sogar aus Ägypten und Zimbabwe am Start und gaben der, auf hohem sportlichen Niveau angesiedeltenVeranstaltung internationales Flair.

MuenchenZu Beginn der Regatta stellte sich erneut das U17-Zweiergespann mit Iris Slaghuis und Wiebke Hanack der Konkurrenz. Mit einem über die Strecke deutlich herausgefahrenen Start-Ziel-Sieg sicherten sie sich die begehrten Medaillen und einen Startplatz im ersten gesetzten Finale des Sonntags. Hier zeigten sie ebenfalls eine ansprechende Leistung und belegten einen souveränen zweiten Platz hinter einem starken Boot aus Halle. „Die Leistung der beiden ist hoch einzuordnen, da bisher der Schwerpunkt eindeutig auf den Doppelvierer gelegt wurde“, so Trainer Max Schreiber. Mit Blick auf die kommende Junioren Regatta in Köln wird der Schwerpunkt auf den Doppelzweier gelegt werden.

Der Doppelvierer hatte am Samstag noch mit deutlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und die hessische Renngemeinschaft aus Hanau, Offenbach und Großauheim wurde vom Boot aus Halle/Magdeburg deutlich auf den zweiten Platz verwiesen. Am Sonntag fuhr das hessische Auswahlboot jedoch deutlich auf Attacke und sicherte sich im zweiten Finale den Sieg gegen die Boote aus Berlin, Österreich und Regensburg. Hierbei zeigte die vorgenommene, mannschaftsinterne Änderung eine deutliche Verbesserung und lässt positiv in Richtung der Regatta in Köln blicken. Das zweite hessische Auswahlboot mit Möve-Ruderin Jaqueline Rehner zeigte ansprechende Rennen im Vierer und verlor den sicher geglaubten Sieg nur durch einen technischen Fehler kurz vor der Ziellinie. Bei starkem Wind und Wellenlang verlor eine Ruderin das Skull und brachte somit das gesamte Boot zum Stillstand. Dementsprechend groß war die Enttäuschung bei der Mannschaft, jedoch gilt es weiter nach vorne zu blicken und an der Form zu arbeiten.

Ein nicht ganz zufrieden stellendes Wochenende durchlebte Emma Samek, die nach einem guten Rennen im Zweier sichtbare Probleme im Einer hatte und nicht ganz ihre Form fand, so dass sie nach einem dritten Platz am Samstag mit dem letzten Platz im zweiten Finale am Sonntag Vorlieb nehmen musste. Hier gilt es den Einer für die kommenden Aufgaben gezielt vorzubereiten und einen Schritt nach vorne zu machen

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