Ergocup Ludwigshafen 2014

 

Zwei Wochen vor dem Finale der Deutschen Indoor Rowing Serie in Essen-Kettwig war der Juniorenleistungssport aus Großauheim durch die beiden erfolgreichen Ruderinnen Emma Samek und Wiebke Hanack bei der Station im pfälzischen Ludwigshafen vertreten.

Auch nach der Generalprobe halten die beiden Möve-Ruderinnen immer noch den zweiten Platz der nationalen Rangliste und gehören somit in Kettwig zu den heißen Medaillenanwärtern, wenn um den Titel des deutschen Ruderergometermeisters gehen wird. Von 75 bzw. 54 Starterinnen war national bisher jeweils nur eine Starterin über die virtuellen 1500m Wettkampfstrecke schneller.

LudwigshafenAuch in Ludwigshafen zeigte Schwergewicht Emma ihre gute Form und blieb erneut unter der magischen 5:30min-Marke. Als Starterin im jüngeren Jahrgang der U17 verwies sie die süddeutsche Konkurrenz auf die Plätze und siegte mit vier Sekunden Abstand. Beim Sprintrennen (350m) nach Mittag musste sie sich nur der drei Jahre älteren Ruderin aus Heidelberg geschlagen geben.

Ebenfalls aktuell auf der Silberposition liegend startete Wiebke Hanack bei den U17-Leichtgewichten, musste jedoch einer längeren Krankheitspause Tribut zollen und belegte deutlich hinter ihrer persönlichen Bestzeit den vierten Platz. Beim abschließenden Sprint zeigte sie jedoch ihr ganzes Potential und siegte mit deutlichen drei Sekunden Vorsprung.

Beide Ruderinnen werden sich nun ganz gezielt auf das Finale in Kettwig vorbereiten, um dort bei der Medaillenvergabe ein Wort mitzureden.

Ebenfalls am Start waren einige Vertreter der Großauheimer Kinderruderabteilung. Hier überraschte Remig Halama in der Altersklasse der 13-jährigen Leichtgewichte mit einer starken Leistung und verwies seine Gegner mit 10 Sekunden auf die Plätze. Die 14-jährige Lisa Holbrook sicherte sich, nach Gold beim Ergometercup in Frankfurt, nun die Silbermedaille und wird auch in Kettwig um Edelmetall kämpfen können. In der gleichen Altersklasse bei den Leichtgewichten startete Celina WaldschmidtEtwas hinter den Erwartungen zurück belegte sie in einem engen Feld den sechsten Platz.

Dass das Ergometerfahren nicht nur etwas für die Jugend ist, demonstrierte Sportvorsitzender Andreas Thiem über die Sprintdistanz und belegte im Männer-Sprint einen guten sechsten Platz.

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