Ergocup Frankfurt 2013

 

Am zweiten Adventssonntag, den 08.12., fand im Sportzentrum Frankfurt-Kalbach zum zweiten Mal der Auftakt zur Deutschen Indoor Rowing Serie statt. Hierbei zeigte der Möve-Nachwuchs seine starken physischen Fähigkeiten uns sicherte viermal Edelmetall.
Zu Beginn der Veranstaltung war die Kindergruppe durch drei Starterinnen vertreten, nach dem sich die Teilnehmerzahl durch Krankheit leider schon reduziert hatte. Ruderneuling Laura Jung war bei den 13-jährigen Leichtgewichten am Start und fuhr, Führungsarbeit leistend ,eine starke erste Hälfte. Sie musste dem aber Tribut zahlen und konnte das Rennen nicht zu Ende fahren. Dennoch lässt der Eindruck Frankfurtauf eine gute Platzierung beim nächsten Ergocup hoffen. Das 14-jährige Leichtgewicht Celina Waldschmidt zeigte nach Startschwierigkeiten ein gutes Rennen und konnte über die gesamte Distanz ihre zweite Position verteidigen. Dafür wurde sie mit Silber belohnt und freute sich über die Medaille bei ihrem ersten Ergometer-Wettkampf. Eine ganz starke Vorstellung zeigte das 14-jährige „Schwergewicht“ Lisa Holbrook, die sich in Frankfurt für ihren Trainingsfleiß belohnen konnte. Souverän übernahm sie vom Start weg die Führung und schob sich mit langen kraftvollen Schlägen über die virtuelle Ruderstrecke. Im Ziel waren es dann vier Sekunden, die zum Hessentitel reichen sollten.
Ihren Einstand in die Junioren-Klasse hatten die beiden Leichtgewichte Johannes Höfling und Johannes Wrede. In der vergangenen Saison noch gemeinsam im Zweier unterwegs, hieß es nun individuelles Stehvermögen zu demonstrieren. Leider gelang es beiden nicht ganz ihre Leistungsfähigkeit zu demonstrieren, so dass ich Höfling im hinteren Mittelfeld einordnen musste. Wrede ordnete sich als schnellster Hesse seines Geburtsjahrgangs auf Platz neun von 34 Startern. Ebenso konnte Schwergewicht Julian Voßköhler seine Trainingsleistung nicht ganz bestätigen, landete aber auf einem zufrieden stellenden 14. Platz bei 26 Startern.
Für einen Paukenschlag in der Halle sorgte Neu-Juniorin und Ausnahmetalent Emma Samek.
Konzentriert und äußerst konsequent erarbeitete sie sich in den vergangen Monaten eine gute Form und konnte diese äußerst dominant zur Schau stellen. Über die Strecke nie gefährdet, waren es im Ziel dann komfortable 12 Sekunden mit denen sie sich die Goldmedaille sicherte. Die erruderte Zeit von 5:26 hätte in den vergangen Jahren auch zu einer vorderen Platzierung in der bundesweiten Rangliste gereicht. Es bleibt also abzuwarten wie sich die Formkurve weiterentwickelt und wie stark sich die nationale Konkurrenz präsentiert.
Ähnlich gestaltete sich der Renntag für B-Juniorin Wiebe Hanack. Auf dem Ergometer, durch die höhere Gewichtsgrenze ermöglicht bei den Leichtgewichten unterwegs, ließ sie der hessischen Konkurrenz keine Chance. Fast 15 Sekunden Vorsprung hatte sich Hanack im Ziel herausgefahren. Allerdings blieb sie mit der erruderten Zeit dennoch deutlich hinter den Trainingsleistungen zurück und konnte rudertechnisch bedingt nicht die anvisierte Zeit erreichen. Hier werden Athletin und Trainer nun in der Analyse die bestehenden Fehler identifizieren, um beim nächsten Ergometercup persönliche Bestzeit zu rudern.

Die Veranstaltung markiert jedes Jahr in etwa die Halbzeit des Wintertrainings und ist Richtungsweiser für die folgenden Indoor-Veranstaltungen in Ludwigshafen und Kettwig.

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